Check MK - Open Monitoring System

IT-Monitoring mit Check_MK basiert auf Nagios. Gegenüber anderen Nagios-basierten Lösungen bietet es drei entscheidende Vorteile:

  • ist von allen am einfachsten aufzusetzen und zu konfigurieren.
  • ist mit Abstand das performanteste und am besten skalierende System.
  • über 1.250 eigene selbst-konfigurierende Check-Plugins für nahezu jede denkbare Hard- und Software.

Check_MK ist eine umfassende IT-Monitoring-Lösung in der Tradition von Nagios. Check_MK ist in einer Raw Edition erhältlich, welche zu 100% unter Open-Source-Lizenzen verfügbar ist, und einer Enterprise Edition, welche zusätzliche Features und professionellen Support einschließt.

 

 

Komponenten des Check_MK Projektes

Configuration & Check Engine

Das Neue an der Check_MK CCE ist seine elegante Methode, Nagios zu konfigurieren. Anstelle der normalen Nagios-Konfigurationsdateien, tritt eine automatische Serviceerkennung und Konfigurationserzeugung. Aber auch beim Durchführen der Checks arbeitet Check_MK auf eine eigene und sehr effiziente Art. Pro Checkintervall wird jeder Host nur noch ein einziges Mal kontaktiert. Die Check-Ergebnisse werden an Nagios als passive Checks übermittelt. Das spart substanziell Ressourcen auf Server und Client.

Livestatus

Livestatus ist ein Nagios-Broker-Modul, das über ein UNIX-Socket einen direkten Zugang zu Statusdaten von Hosts und Services bereitstellt. Das ermöglicht Addons wie NagVis einen schnellen und effizienten Zugriff auf Statusdaten und macht die NDO-Datenbank überflüssig. Der Zugriff erfolgt über ein eigenes einfaches Protokoll und ist von allen Programmiersprachen aus ohne eine spezielle Bibliothek möglich – sogar von der Shell aus. Livestatus unterstützt auch den Icinga-Core.

Multisite

Die Web-GUI Multisite ersetzt die klassische Nagios-GUI und ist auch ohne der Configuration & Check Engine von Check_MK verwendbar. Neben einem modernen Aussehen und schnellem Seitenaufbau bietet sie benutzerdefinierbare Ansichten, verteiltes Monitoring durch Einbinden mehrerer Monitoring-Instanzen via Livestatus, Integration von NagVis und PNP4Nagios, eine integrierte LDAP-Anbindung, einen Zugriff auf Statusdaten via Webservice und vieles mehr. Multisite verwendet Livestatus zum Zugriff auf die Statusdaten.

WATO

Das Check_MK Web Administration Tool macht ein auf Check_MK basierendes System komplett über den Browser administrierbar. Das beschränkt sich nicht nur auf das Verwalten von Hosts und Services und die typischen Check_MK-Regeln, sondern umfasst auch eine Verwaltung von Benutzern, Rollen, Gruppen, Zeitperioden, klassischen Nagios-Checks und vielem mehr. Über ein modernes Rollenkonzept können Berechtigungen so vergeben werden, dass Aufgaben sicher an Kollegen delegiert werden können.

Notify

Das neue Notifikationssystem von Check_MK macht die Konfiguration von Benachrichtigungen einfach und flexibel. Pro Benutzer können mehrere Kanäle eingerichtet und unterschiedlich konfiguriert werden. So kann z.B. die Email den ganzen Tag, SMS aber nur für wichtige Probleme während Bereitschaftszeiten ausgelöst werden – ohne dass dafür mehrere künstliche Benutzer angelegt werden müssen. Und: Die Anwender können ihre Benachrichtigungen selbst konfigurieren.

Business Intelligence

Das BI-Modul ist in die Multisite-GUI integriert. Es aggregiert aus vielen einzelnen Statusdaten von Hosts und Services des Gesamtzustand von komplexen Anwendungen und ähnlichen Dingen. Das schafft eine schnelle Übersicht für Manager und den User Helpdesk. Auch kann man so schnell die Frage beantworten, auf welche Anwendungen ein konkretes Problem Auswirkungen hat. Die integrierte “was wäre wenn?”-Analyse erleichtert die Downtimeplanung.

Mobile

Die Mobile-Version der Multisite-GUI ist optimiert für Smartphones und erlaubt unterwegs den Zugriff auf alle Statusdaten. Auch Kommandos wie das Acknowledgen und Setzen von Downtimes können ausgeführt werden. Die Mobile-GUI ist automatisch verfügbar, sobald Multisite eingesetzt wird. Mobile Geräte werden automatisch erkannt.

Event Console

Die Check_MK Event Console integriert die Verarbeitung von Logmeldungen und SNMP-Traps in das Monitoring. Ein eigener Daemon – der mkeventd – wird über ein flexibles Regelwerk konfiguriert und entscheidet, welche der eingehenden Meldungen wie eingestuft werden. Dabei kann man zählen, korrelieren, Meldungen erwarten, Meldungen umschreiben und vieles mehr. Die Eventkonsole verfügt über einen eingebauten Syslog-Daemon, der direkt auf Port 514 Meldungen entgegennimmt.